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08.12.15: „Stop AIDS - keep the promise" - Veranstaltung zur AIDS-Prävention

Klasse 10a besucht Infoveranstaltung zur AIDS-Prävention im städtischen Krankenhaus

Infoveranstaltung AIDS-Prävention 12/15Bericht: Anja Zinn
Fotos: Frau Sooss

Am 08.12.2015 besuchte die Klasse 10a mit ihrer Biologielehrerin, Frau Sooss, eine Informationsveranstaltung anlässlich des Weltaidstages im städtischen Krankenhaus in Pirmasens.

Nach einer Begrüßungsrede der Leiterin der Volkshochschule, Frau Nuss, welche stellvertretend für die Schuldezernentin anwesend war, wurde zuerst ein Vortag über AIDS und das HI-Virus aus medizinischer Sicht von Herrn Dr. Ziefle vom Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern gehalten. Dabei wurde den Schülern u.a. erklärt, was genau AIDS ist, wie verbreitet HIV in Deutschland und in der Welt ist, was das HI-Virus im Körper eines Erkrankten macht und wie Patienten behandelt werden. Die Aussage, dass es bis jetzt weder ein Heilmittel noch eine Impfung gegen das HI-Virus gibt, ernüchterte die Zuhörer.

Infoveranstaltung AIDS-Prävention 12/15Anschließend folgte ein Vortrag der AIDS-, Drogen und Jugendhilfe Landau/ Kaiserslautern, dessen Hauptthemen neben den Übertragungsmöglichkeiten, auch die Verhütung und die AIDS-Prävention waren. In der Pause konnte man den „Kondomführerschein" ablegen, was sicherlich für den ein oder anderen Überwindung kostete. Die Stimmung wurde aufgeheitert, gleichzeitig wurde aber auch die Notwendigkeit des richtigen Umgangs mit Verhüttungsmitteln vor Augen geführt.
Jeder Dritte Kenianer ist HIV positiv, sodass AIDS ein Teil des Lebens der Menschen dort ist. Der Urologe Herr Dr. Brenneis berichtete über seine Teilnahme an einem Hilfsprojekt in Nairobi, bei dem die Beschneidung von Jungen auf professionellem, operativem Weg - statt auf traditionelle afrikanische Art durchgeführt wird. Die Beschneidung und die damit einhergehende Verbesserung der Hygiene können zur HIV-Prävention beitragen. Der Arzt gab Einblick in die Lebenswirklichkeit des afrikanischen Landes. Er benannte u.a. die Probleme mit und durch AIDS, beschrieb wie die AIDS-Aufklärung ohne Medien erfolgt und erzählte von Menschen, die er dort kennen gelernt hatte. Das Schicksal eines an HIV erkrankten Mädchens, welches von seiner Mutter zum Verhungern auf die Straße ausgesetzt wurde und nun in einem SOS-Kinderdorf lebt, berührte dabei besonders.

Alle Vorträge waren sehr informativ und interessant. Durch die Informationsveranstaltung im Krankenhaus haben die Schüler viele wichtige Dinge erfahren, welche sie sicherlich vorher nicht gewusst haben.