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06.02.19: Offizielle Amtseinführung unseres neuen Schulleiters Herrn Mohr

Amtseinführung 2/19Bericht: Herr Kall, Fotos: Herr Scheidel

In einer Feierstunde in der Johanneskirche wurde unser neuer Schulleiter Herr OStD Mohr offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Zur Eröffnung der Feier spielte die Band LGProject unter der Leitung von Frau Knörzer "Cantaloupe Island" von Herbie Hancock.
Die kurzweilige Begrüßung der zahlreichen Gäste war die Aufgabe des neuen stellvertretenden Schulleiters Herrn StD Gutmann, der dieses Amt von Herrn Mohr übernommen hat.

Obwohl er sich selbst nicht mehr zu den jüngsten zähle, sei es die erste "Inauguration" eines Schulleiters, die er erlebe, weist der neue Stellvertreter auf das für ihn dabei betretene Neuland hin und bittet zugleich um Ratschläge fürs nächste mal.

Nach "Watermelon Man", auch von der Schulband gespielt, folgte die Amtseinführung durch den leitenden Regierungsschuldirektor Herrn LRSD Dohna von der ADD Neustadt, der dem frisch gebackenen Schulleiter auch die Urkunde überreichte.

Herr Dohna ging in seiner Rede auf den Wandel der Anforderungen in der Lebens- und späteren Berufswelt heutiger Schülerinnen und Schüler ein, dem die Schule gerecht werden müsse. In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der immer mehr Entscheidungen durch Algorithmen getroffen würden und die Gefahr der Manipulation von Personen steige, zählten unter anderem geistige Flexibilität und emotionale Ausgeglichenheit zu den erforderlichen Eigenschaften, um die Kontrolle über das eigene Dasein zu behalten.

Herr Mohr, der vor 13 Jahren als Seiteneinsteiger ans Leibniz kam, habe in dieser Zeit eine beeindruckende Zahl und Vielfalt an Funktionen wahrgenommen. Er bringe als ausgewiesener Fachmann in Informatik nicht nur wertvolle Kenntnisse für die Digitalisierung der Schule mit, sondern er habe auch eine große Empathiefähigkeit. Als Schulleiter müsse er eine gesunde Mischung finden aus dem Fordern von Leistung und Qualität auf der einen Seite und der Akzeptanz von menschlichen Fehlern und Unzulänglichkeiten auf der anderen Seite.

Die beiden Töchter von Herrn Mohr, Rebecca und Theresa, hatten für ihren Vater eine Überraschung vorbereitet. Rebecca sang "Home" von Gabrielle Aplin. Theresa begleitete sie dabei am Piano.

Im Anschluss richtete der Bürgermeister Markus Zwick einige Worte an die zahlreichen Gäste. Ein Wechsel des Schulleiters habe auch für die Stadt als Schulträger eine besondere Bedeutung, da die Gemeinschaft der Schulen mit ihrem Bildungsauftrag eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Entwicklung von Pirmasens einnehme. Bildung beziehungsweise die Chance auf Bildung in allen sozialen Schichten sei der Schlüssel zur Überwindung sozialer Probleme.

Auch Herr Zwick hob die Kompetenzen des neuen Schulleiters im Bereich der Digitalisierung der Schule hervor und bescheinigte ihm als Lehrer ein hohes Maß an Menschlichkeit und Zugewandtheit.

Die Schülerinnen und Schüler ermutigte der Bürgermeister zum Durchhalten, denn ein guter Abschluss lohne sich bestimmt.
Auch die Vertreterin der Westpfälzer Direktorenvereinigung, Frau OStD' Meiswinkel, war gekommen, um Herrn Mohr zur offiziellen Amtseinführung zu beglückwünschen. Sie war auch zur Verabschiedung des Amtsvorgängers Herrn OStD Kallenbach vor einem Jahr in der alten Post zu Gast und hatte den neuen Schulleiter dabei kurzerhand zur Mitgliedschaft verpflichtet. Er habe ohnedies keine andere Wahl gehabt und jeder profitiere vom Austausch untereinander. Mit Blick auf das nun vergangene kommissarische Jahr kritisierte sie, dass trotz der neuen Funktion und der großen Verantwortung, die mit der Stelle einhergehe, das Gehalt erst nach einem Jahr angepasst werde. Für Herrn Mohr hatte Frau Meiswinkel einen langen rosa Geduldsfaden mitgebracht, der für überlebenswichtige Eigenschaften eines Schulleiters, nämlich Ruhe, Gelassenheit und natürlich die Geduld stehe. Für das Leben neben der Schule, an dessen Existenz sie Herrn Mohr der Sicherheit halber erinnerte, hatte sie ihm ein Buch zum VW Käfer mitgebracht.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Herr Preiß, verglich den Schulleiter mit einem Artisten, dem man beim Jonglieren ein paar Bälle wegnimmt und ihm dafür Keulen zuwirft. Er habe an allen Fronten mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, die am besten auf der Stelle und zu aller Zufriedenheit gelöst werden sollten. Auch der bauliche Zustand des Schulhauses gehöre zu den Dauersorgen des Schulleiters. Herr Preiß wünschte Herrn Mohr bei seinen zukünftigen Entscheidungen eine glückliche Hand, Durchhaltevermögen und Freude an der Arbeit.

Der Schülersprecher Lucas Kehrer lobte den Einsatz von Herrn Mohr für die naturwissenschaftlichen Fächer. So habe er einen Informatik Leistungskurs in der Oberstufe etabliert und beim Thema Datenbanken komme in Informatik keiner an ihm vorbei. Für viele Schülerinnen und Schüler habe der naturwissenschaftliche Schwerpunkt des Leibniz-Gymnasiums den Ausschlag bei der Schulwahl gegeben.

Der Personalrat, vertreten durch Frau Jacoby, Frau Gottert und Herrn Lutz, führte den Gästen vor Augen, welch unterschiedliche Talente ein Schulleiter heutzutage besitzen muss. Er muss ein Personalentwickler sein, der seine eigene Personalpolitik betreibt, er muss Ansprechpartner, Zuhörer und Vertreter gleichzeitig sein und dem Kollegium stets als Vorbild vorangehen. Er wirkt aber auch als Mediator, Verwalter, Organisator und Gebäudemanager. Er knüpft und pflegt Kontakte zu Wirtschaft und öffentlichem Leben und vertritt die Schule nach außen hin.

Zur Bewältigung so vielfältiger Aufgaben wünschte der Personalrat Herrn Mohr eine gute Work-Life-Balance und eine hohe Stresstoleranz und überreichte ihm ein Stressless-Paket. Darin enthalten waren ein Block mit Strichen für die Kaffeemaschine im Lehrerzimmer, die der kurzen Erholung dient. Nach dem Umfang der erhofften Erholung gestaffelt enthielt das Paket außerdem ein mit Kirchenmotiven besticktes Kissen und einen Gutschein fürs Thermalbad mit dem höchsten Erholungsfaktor.

Es folgte ein Bläserquartett von Ludwig van Beethoven, gespielt von Frau Knörzer, Herrn Freitag, Herrn Lutz und Herrn Gingrich, für dessen Unterstützung der Leibniz-Bläser wir uns herzlich bedanken.

In seiner Antrittsrede bedankte sich Herr Mohr für die vielen Vorschusslorbeeren. Damit verbinde man auch große Erwartungen. "Die Latte liegt sehr hoch." Das vergangene kommissarische Jahr sei ein erstes Lehrjahr gewesen und die Amtseinführung an diesem Tag nicht denkbar ohne die große Unterstützung seiner Familie. Auch beruflich habe er viel Unterstützung erfahren. Herr Mohr bedankte sich dafür bei seinem Vorgänger Herrn OStD Kallenbach als Schulleiter und bei Herrn StD Dr. Theysohn, der ihm als sein Vorgänger im Amt des stellvertretenden Schulleiters eine gute Basis hinterlassen habe. Auch dem ehemaligen Leiter des Studienseminars in Kaiserslautern, Herrn OStD Wilhelm, dankte er für die Unterstützung und das ihm entgegengebrachte Vertrauen, als man ihm direkt nach dem verkürzten Referendariat den Sprung vom Referendar zur Fachleitertätigkeit zutraute. Zu Beginn sei der Seiteneinstieg der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser gewesen, auch mit starken Zweifeln verbunden. Dabei hätten ihm Kollegen und Fachleiter wie Herr Rößler und Herr Dr. Becker viel geholfen.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Schule wünschte Herr Mohr sich eine aktive und offensive Bildungspolitik. Er kritisierte die für die Ausstattung des Bildungssystems zur Verfügung stehenden Mittel, die in Anbetracht der Bedeutung guter Bildung und im Vergleich zur Ausstattung in Schulungszentren der Industrie ein Armutszeugnis darstellten.

Guten Unterricht, betonte Herr Mohr, könne man nicht am Einsatz möglichst vieler Medien oder an der verwendeten Sozialform messen. Die Persönlichkeit der Lehrerin oder des Lehrers und eine klare Identifikation mit Fachinhalten zeichneten guten Unterricht aus. Die Kompetenzorientierung des Unterrichtes könne auch als Chance betrachtet werden, um Zeit für eine tiefgehende Behandlung exemplarischer Themen zu gewinnen.

Die Angst vor der Digitalisierung ordnete er der generell vorhandenen Angst der Menschen vor neuer Technik zu. Vor zweihundert Jahren habe sie noch der Eisenbahn gegolten. Umso wichtiger sei es, den Schülerinnen und Schülern heute die Fähigkeit zu vermitteln, sich sicher in einer zukünftigen digitalen Welt zu bewegen. So betrachtet gebe es mit Informatik als Wahlfach in der Mittelstufe und als Leistungskurs in der Oberstufe einen guten Anfang, auch wenn das Abitur noch immer ohne Informatik möglich sei. Das Kollegium rief er dazu auf, bei der Digitalisierung der Schule aktiv mitzuwirken und sich auf Veränderungen einzulassen statt sie abzulehnen. Die Zukunft dürfe nicht den Bedenkenträgern und Fatalisten überlassen werden.

Zum Abschluss spielte die Schulband "Counting Stars" von Ryan Tedder, arrangiert von John Berry.

Danach lud der Schulleiter zu einem Umtrunk in der Aula der Schule ein. Bei feinen Häppchen tranken die Gäste auf das Wohl des neuen Schulleiters. Dabei bekam auch Herr Gutmann die ersten Rückmeldungen: "Für den ersten Versuch ganz gut", war da zu hören.

 

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